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imma schö klickön |
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~*nachdenkliches*~ |
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NaChDeNkLîCheS
Mein bester Freund ...
Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau
und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus.
Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin.
Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze.
"Dies kaufte ich als wir zum ersten Mal in New York waren.
Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie.
Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren.
Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"
Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen
Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden.
Seine Frau war gestorben.
Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen
besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass.
Ich denke immer noch an diese Worte.
Sie haben mein Leben verändert
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft,
ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden
und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung
von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf.
Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke,
um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf,
wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.
Sätze, wie z B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage"
sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.
Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes
gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird
(ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen).
Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte.
Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um
sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen.
Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre
(ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge,
die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste,
dass meine Tage gezählt sind.
Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben,
mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen sollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben,
die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte.
Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben,
wie sehr ich sie liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr,
was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist jeder Tag,
jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.
AutoFahRT
Es ist Freitagabend und du fährst gerade ein Auto
(Welches Auto fährst du?)
Du hast
Platz
für vier Leute die mit dir fahren können
(Wer sind diese Leute?)
Beim fahren
beginnen du
und deine Freunde ein bisschen Musik zu hören
(Welches Lied hört ihr?)
Du
bist also gerade
dabei dieses Lied mit deinen 4 Freunden zu hören, als dich plötzlich ein
geistesgestörter Fahrer von
hinten anfährt!!
Du kommst von der Straße ab und dein Wagen gerät
außer Kontrolle.
Du
fährst gegen eine Leitplanke, dein Wagen überschlägt sich und landet
umgedreht auf dem Gras neben
der Straße!
Du liegst da, weinst vor Schmerzen
Du hörst
nichts, nichts außer der Stille
Stille
Stille
Du versuchst mit deinen
Freunden zu sprechen, aber der Schmerz
lähmt dich und du bist so sehr geschockt dass du kein Wort
rausbekommst
Du liegst während 2
Minuten nur so da, aber für dich kommt es vor als währen
es 60 Minuten gewesen
Endlich hörst
du etwas
Du hörst einen Krankenwagen und hast dich
noch nie so erleichtert gefühlt
Du
liegst da, noch immer in deinem Wagen und denkst an
deine
Familie,
Freunde,
Schule,
vergangene Ferien,
alte Freunde,
alte Lieben...
Du beginnst zu beten. Du betest für die
anderen die mit dir im Auto sitzen und für dich selbst
Die Sanitäter bekommen dich aus dem
Wagen raus, legen dich auf eine Bahre und
befördern dich in den Krankenwagen
Du siehst gar
nichts und hörst gar nichts. Du hast nur
einen Gedanken: Du bist allein
Du bekamst nicht die
Chance die anderen zu sehen die mit dir
im Wagen saßen
Während du ins Krankenhaus gefahren
wirst, betest du und denkst über dich
selbst nach
Werde ich sterben?
Wo sind meine Freunde?
Sind sie okay?
Was passiert
jetzt mit mir?
Werde ich sterben oder nicht?
Und was ist mit meinen Freunden im Auto
passiert
Sie ALLE starben...
Alle
anderem im Auto sind tot...
Sie sind gegangen...
Du wirst sie niemals wieder sehen...
Und du.....
Du bist auch
gestorben...
Warte, wir stellen uns das nur mal vor,
richtig?
Aber was, wenn es echt wäre?
Was, wenn es dir wirklich passiert wäre?
Denk drüber nach...
Dieses Auto
war das LETZTE in dem du mit deinen Freunden warst
Diese vier Leute waren die LETZTEN die du sehen wirst
Hast du dir diese vier Leute
wirklich weise ausgesucht ??
Oder wünscht du dir
dass jemand anderes im Auto hätte sein
sollen?
Das Lied das ihr gehört habt, war das LETZTE
das ihr JEMALS hören werdet
Wünscht
du dir nicht, du könntest noch die Chance bekommen jedem zu
sagen dass du ihn liebst?
Wünscht
du dir nicht, du könntest deinen Eltern ein letztes mal
sagen dass du sie liebst?
Wünscht du
dir nicht, du könntest deine Freunde ein allerletztes
Mal küssen?
Wünscht du dir nicht, du
könntest deinem Schwarm sagen wie sehr du ihn liebst?
Wünscht du dir nicht, du könntest deine
Freunde ein allerletztes mal umarmen?
Wünscht du
dir nicht, du könntest die Chance bekommen
all diese Dinge zu tun????
Doch. Du tust es
jetzt noch...
Sende diesen Text jedem den
liebst, hasst, ...
Freunden, Familie, sogar
Feinden
Sende sie jedem den du kennst
Das ist nicht wirklich mit dir passiert...
Aber
bete für all diejenigen denen es passiert
ist...
UND VERGISS NIE DEN SATZ:
"Lebe jeden Tag,
wie deinen letzten......"
Und wenn dir
jemand sagt dass er dich liebt,
verstehe wie er es
gemeint hat...
Und meine es genauso,
wenn du es jemandem sagst
AiDs CluB
Ein Mädchen freute sich schon riesig auf ihren Sommerurlaub in Spanien! Dort angekommen genoss sie eine tolle Zeit. Sie lernte sogar einen netten Typen kennen, mit dem sie gleich zusammenkam.
Eines Abends lagen die beiden am Strand und küssten sich leidenschaftlich. Doch es blieb nicht beim Küssen. Der Typ wollte unbedingt mit ihr schlafen. Nach langem Hin und Her war sie auch einverstanden damit und zog ein Kondom aus der Tasche. Doch der Junge weigerte sich dies zu benutzen, so verbrachten sie eine wunderschöne Liebesnacht am Strand, jedoch ohne Verhütungsmittel.
Am nächsten Tag war es dann soweit und das Mädchen musste ihre Ferienliebe verlassen. Sie küssten sich noch innig und verabschiedeten sich. Kurz vor Abfahrt flüsterte er dem Mädchen noch ins Ohr wie verliebt er sei, und wie schön diese Liebesnacht war. Dann gab er ihr noch ein kleines Päckchen, auf dem stand: "Erst im Flugzeug öffnen!!!" Sie fiel ihm in die Arme und wollte nicht mehr loslassen, doch wie es das Schicksal so wollte fuhr sie mit ihren Eltern gemeinsam - und ohne ihren Lover- zum Flughafen.
Sie war mächtig gespannt was nun in dem Päckchen sei und konnte den Abflug gar nicht mehr erwarten! Sie malte sich die wunderschönsten Dinge aus! Und als es dann endlich soweit war und sie das schöne Geschenkpapier aufriss, das Päckchen öffnete, wusste sie nicht mehr was sie machen sollte! Drinnen lag eine grauenhafte tote Ratte und ein kleiner Zettel , auf dem stand:
WELCOME TO THE AIDS-CLUB DU BITCH
MiSsBrAuCh..
Verängstigt, voller Scham und Angst sitz ich in der Ecke. Mache mich ganz klein, mich darf doch keiner sehen. Drücke die Hand von meinem Bruder ganz doll, zu doll, es tut ihm sicher weh. Doch er sagt nichts, lässt mich nicht los, lässt mich nicht allein, hält mich auch fest. Er will mich beschützen, doch kann er es nicht, ist doch noch viel zu klein, grad erst vier und doch schon so ernst, so schweigsam, so traurig. Er kann nix machen, genauso wenig wie ich, was machen kann....
Ich muss weinen, er sieht mich an, Nicht weinen! sagt er, und doch laufen ihm selbst die Tränen übers Gesicht. Kann nix machen, hilflos, machtlos, zu klein! Die Tür geht auf, er ist da, Papi ist zu Hause?! Hab Angst! Drücke dir Hand fester zu, darf das nicht zu doll, es tut ihm doch weh, lasse etwas locker.
Bitte nicht, bitte, bitte nicht, geht es mir immer wieder durch den Kopf. Doch es ist sinnlos, es wird passieren, wieder passieren, so wie jeden Tag, er ist da. Gleich kommt er! Hier seid ihr ja! Er lächelt, ich habe Angst! Komme mein Engelchen, komm zu Papi! Hab solche Angst! Er hebt mich hoch, hebt mich einfach hoch, will das doch nicht.
Lasse meinen Bruder nicht los, klammer mich an ihm fest. Bitte nicht loslassen, lass mich nicht allein sage ich zu ihm. Er kann sie lesen, meine Gedanken, ich weiß er genau, und er lässt nicht los, seine kleine Hand umklammert meine ganz fest. Nicht loslassen! Doch Papa ist stärker er zerschlägt unsere Hände, ich will sie wieder greifen. Lass mich nicht allein! BITTE!!!
Ich weine, ich schreie, will nicht! Er weint auch, guckt mir nach, uns nach, Papa und mir. Er zittert, er weint, er schreit meinen Namen. Schreit Papa an! Was sagt er? Ich verstehe es nicht, ich höre seine Worte nicht, er bewegt doch seine Lippen, warum höre ich seine Worte nicht? Was sagt er, will wissen was er sagt! Sehe ihn nicht mehr, die Tür geht zu, hinter mir, hinter uns. Bin ja auf Papas Arm. Wir gehen ins Schlafzimmer, will nicht! BITTE! Hab Angst! Er lächelt. Freut sich, es macht ihm Spaß. Nicht weinen, Engel sagt er. Bin doch jetzt bei dir, bin doch lieb zu dir, sei du doch auch lieb zu mir!
Kann nichts machen, kann mich nicht wehren. Er streichelt mich, will das nicht, nicht an diesen Stellen, warum streichelt er mich da? Nein! flüstere ich immer wieder. Kann nix machen, bin doch so klein, zu klein. Muss lieb sein, sein Engel sein, hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi!
Er küsst mich, überall, will das nicht, nicht an diesen Stellen. Weine, sie tun weh, die Tränen, sie brennen wie Feuer. Warum da? Warum an diesen Stellen? Muss ihn auch küssen, warum? Will das nicht! Muss ihn küssen, überall!
Komm, sei mein Engelchen, sei lieb zu Papi! Will lieb sein, will sein Engel sein, hab ihn doch lieb, er hat mich doch auch lieb, oder!?! Jetzt legt er sich auf mich, er ist schwer, so schwer. Er wiegt so viel, kriege keine Luft. Gleich passiert es wieder, gleich tut es weh, nein, will das nicht. Es tut so weh. Es macht ihm Spaß, er mag es, es gefällt ihm. Er küsst mich, immer wieder.
Auf und ab, wie bei Hoppe-Hoppe Reiter. Ich mochte dieses Spiel, früher, als er das noch nicht machte, ja da mochte ich es?! Jetzt nicht mehr, jetzt hasse ich dieses Spiel, mag es nicht mehr spielen, auch nicht im Kindergarten. Er macht komische Geräusche, es tut so weh. Es wird immer doller, immer schneller. Bals ist es vorbei.
Wo ist Heinz? Will zu meinem Bruder. Heinz schreie ich in Gedanken, er hört es, ich weiß es genau, kann seine Gedanken lesen. Was ist nur los? Sehe mich, nein uns Papi und mich, von oben. Es sieht komisch aus. Es passt nicht zusammen. Er ist viel zu groß, ich bin zu klein, es passt nicht zusammen. Er macht komische Bewegungen. Seine Augen, er sieht glücklich aus.
Will tot sein, so wie Putzi unser Wellensittich, der schläft jetzt auch für immer. Will auch schlafen, für immer, nie wieder aufstehen, tot sein. Aber er ist glücklich, er ist froh. Papa macht es Spaß, muss lieb sein! Und dann, dann stöhnt er ganz laut. Es ist vorbei. Es tut so weh!
Er gibt mir noch einen Kuss. Warst ein lieber Engel, der liebste Engel den es gibt! flüstert er mir zu. Es tut so weh. Es blutet, ich blute! Warum? Was ist passiert? Verstehe es nicht! Warum? Ich mag es nicht, will das doch nicht. Hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! Es ist normal, hat er gesagt. Immer wieder, es ist normal. Glaube ihm, er ist ja groß, ist Erwachsen. Erwachsene haben immer Recht,
bin doch nur ein Kind.
Hab Miriam im Kindergarten gefragt, sie hat gesagt, ihr Papa macht es auch mit ihr. Aber es tut so weh, es blutet. Frage mich immer wieder, warum?
Wo ist Mama, warum macht sie nichts dagegen? Sie weiß es doch! Sie hat uns doch gesehen, als er, als wir! Beim letzten mal. Sie hat nichts gemacht, nur geguckt. Nichts gesagt, stand nur in der Tür. Er hat sie angeschrieen, warum schreit mein Papa meine Mama an? Dann ist sie gegangen, hat nichts gesagt, nie. Kein Wort, nur, das ich nichts sagen darf,
Niemandem, niemals! Es ist normal. hat sie gesagt. Muss das glauben, will ja lieb sein, ein Engel sein! Laufe zu Heinz, er hält mich fest! Hast du Aua? fragen seine Gedanken, ich muss weinen! Er hat auch Aua!
Er spürt das Selbe wie ich, jedes mal. Spürt immer wenn ich Aua habe, genauso doll wie ich.
Er nimmt mich in seine Arme, seine kleinen Arme, sind doch noch so klein, so schlafen wir ein, Arm in Arm in der Ecke, ganz allein, wo ist Mami? Frage mich immer und immer wieder Papi, warum? Hab dich doch so lieb, will doch dein Engel sein, Papi warum? Warum?
Will tot sein, wie Putzi, für immer schlafen, wie Putzi, tot sein!!
Du findest dein Leben nicht OK???
häää?
Du findest dein Leben nicht o.k.?
Denke kurz darüber nach und beachte besonders den vorletzten Satz! Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht einmal registrieren:
- den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen unterwegs ist.
- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht, weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.
- die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe.
- die riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muss, weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
- die Kleidung, die einmal zu eng geworden ist, weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.
- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt", weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.
- den Teppich, den ich nicht saugen muss und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.
- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre, weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.
- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist, weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.
- die hohe Heizkostenrechnung, weil es bedeutet, dass ich es warm habe.
- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt, weil es bedeutet, dass ich hören kann.
- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.
- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages, weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten.
- den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt, weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.
- und schließlich die vielen nervenden E-Mails, weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken.
Und solltest du glauben, dein Leben wäre "beschissen", dann lies dies nochmals!
AbTrEiBung 1
Jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.
Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden.
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest, einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.
An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder: Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!
Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie, bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen - nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.
Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem, um sie auszusprechen. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.
Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt. Ich weiß nicht, was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.
Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
Bitte pass auf Dich auf!
In Liebe, Dein Baby.
AbTrEiBunG 2
Die Abtreibung
3. OKTOBER:
Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein - mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.
17. OKTOBER:
Manche sagen, ich sei noch gar keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiere. Aber ich bin eine richtige Person, genauso wie eine kleiner Brotkrümel eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich auch.
21. OKTOBER:
Jetzt öffnet sich schon mein Mund. Denke nur, in ungefähr einem Jahr werde ich lachen und später sprechen. Ich weiß, was mein erstes Wort sein wird: MAMA.
23. OKTOBER:
Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals innezuhalten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal ermüden. Es wird stillstehen, und dann werde ich sterben.
1. NOVEMBER:
Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann und bis ich mit diesen kleinen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.
11. NOVEMBER:
An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar streichen können.
19. NOVEMBER:
Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass ich hier unter ihrem Herzen lebe. O wie glücklich sie doch sein muss! Bist du glücklich, Mama?
24. NOVEMBER:
Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber die wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Lena heißen. Ach, ich bin schon so groß!
8. DEZEMBER:
Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen etwas kränklich zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum-bum, bum-bum. Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter haben!
22. DEZEMBER:
TOD |
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boa ne uha xD |
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*~*ღWas ist esღ*~* |
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*~*~ ღ ~*~
Es ist Unsinn,
Sagt die Vernunft
Es ist was es ist,
Sagt die Liebe
Es ist Unglück,
Sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz,
Sagt die Angst
Es ist aussichtslos,
Sagt die Einsicht
Es ist was es ist,
Sagt die Liebe
Es ist lächerlich,
Sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig,
Sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich,
Sagt die Erfahrung
Es ist was es ist,
Sagt die Liebe
*~*~ ღ ~*~ |
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((¯`«·*·» «·*·» «·*·» «·*·»¯))
thê dây
I î wîll stôp lôvîng yôû,
îs thê dây
whên I clôse my êyês 4 êvêr
((¯`«·*·» «·*·» «·*·» «·*·»¯))
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